Knallhartes Business

Stalker, Morddrohungen: Schmuddelfilm-Stars enthüllen, wie es am Set wirklich zugeht

+
Das Webcam-Girl Jema verdient sehr viel Geld - doch muss sogar um ihr Leben bangen. (Symbolbild)

Ob Stroh, Sahne oder unbequeme Stellungen: Jetzt haben berühmte Stars aus Schmuddelfilmen in einer Doku enthüllt, wie es hinter den Kulissen der Industrie aussieht.

Die Pornoindustrie Großbritanniens wächst und gedeiht - weltweit gesehen ist das britische Königreich der zweitgrößte Markt an Erwachsenenfilmen. Für viele dort ist das Pornostardasein ein wahrer Traumjob - schließlich führen die Berühmtesten von ihnen ein Leben ganz im Stile von "Sex, Drugs and Rock'n'Roll".

"Sex, Drugs and Rock'n'Roll"? So knallhart geht es in der britischen Porno-Industrie zu

Nun hat eine britische TV-Doku das Porno-Phänomen genauer unter die Lupe genommen- und auch viele Stars der Branche kommen zu Wort. Sie geben pikante Einblicke hinter die Kulissen der Sex-Industrie - und die sind alles andere als glamourös.

So verrät unter anderem der Porno-Regisseur Luke Hotrod im Film, dass der eigentliche Porno-Dreh nur Nebensache ist. Das Wichtigste seien dagegen die Fotos vom Set, dem Paar und den anzüglichen Posen: "Die Bilder sind das, was die Leute interessiert", so Hotrod. Doch diese sollen alles andere als natürlich, sondern von Anfang bis Ende nur gestellt sein. Für die sexy Bilder würden daher hierzu allerlei "Hilfsmittel" wie zum Beispiel Sahne eingesetzt.

Auch interessant: Die Sucht nach dem Lust-K(l)ick: Schmuddelfilme sollen wie Drogen wirken.

Auch die bestbezahlteste, schwarze Pornodarstellerin Großbritanniens, Kiki Minaj, erklärt in der Show, dass vor der Kamera meist nichts wirklich so ist, wie es aussieht. "Wenn du Sex zuhause hast, liebst du meist diese Person und du kuschelst auch, im Porno wird dagegen alles schonungslos gezeigt und alles muss immer aus einem bestimmten Blickwinkel sein", so Minaj. "Das ist alles andere als bequem." Die rassige Schönheit verdient pro Dreh schon mal 6.000 britische Pfund (circa 7.000 Euro).

7.000 Euro pro Dreh: Viele drehen Pornos fürs Geld - leiden aber privat

In ihrer Freizeit lebe sie dagegen eher bodenständig, backe gerne, gehe ins Theater und treffe sich mit Freunden, verrät die Single-Frau. Dennoch habe ihr Beruf ihr auch viele Schwierigkeiten bereitet - besonders in Liebesdingen. Viele Männer kämen auf Dauer einfach nicht damit klar, dass sie Pornos drehe und verlangten teilweise von ihr, dass sie damit aufhöre, so die junge Frau.

Erfahren Sie hier: "Bachelorette" warnt: Dieser neue Trend im Bett kann für Frauen lebensgefährlich enden.

Doch Minaj liebt ihren Beruf - und hält gegen die Vorwürfe, dass die Pornoindustrie Frauen nur ausbeutet: "Frauen werden in dieser Branche sehr ernst genommen. Es geht immer ums Mädchen. Wenn Leute Pornos gucken, schauen sie sich meist nur das Mädchen an", erklärt Minaj. "Im Gegenteil, es gibt keinen Sexismus im Porno. Im Porno sind die Frauen die Stars." Viele der Schmuddelfilm-Darsteller teilen in der Doku sogar Minajs Ansicht, dass es ihnen ein Gefühl von Selbstbewusstsein gebe, für Sex bezahlt zu werden.

Stalker und Morddrohungen: Das müssen Darsteller alles über sich ergehen lassen

Auch Webcam-Girl Jema verdient sich eine goldene Nase, indem sie sich vor der Live-Kamera auszieht, doch sie hat auch die Schattenseiten des Business kennen- und fürchten gelernt. "Es gab Leute, die mich gestalkt und Morddrohungen geschickt haben. Es gab Leute, die gesagt haben, dass sie mir eins drüber ziehen, mich erstechen und meinem Körper schreckliche Dinge antun." Doch davon wolle Jema sich am Ende nicht einschüchtern lassen - am Ende zähle für sie eben nur das Geld.

Lesen Sie auch: 23-Jährige will Star in Schmuddelfilmen werden - auch ihre Mutter muss dafür ran.

Mehrere Kinder wurden auf einem Aldi-Parkplatz unfreiwillige Zeugen eines Schmuddel-Video-Drehs. Dort ließ sich ein Paar völlig ungeniert bei intimen Handlungen von einer dritten Person filmen.

sap

Daniela Katzenberger völlig entblößt: ihre gesammelten Jugendsünden

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare